Aufstockung Stäfa

Auch bei der Aufstockung der Geschäftsliegenschaft in Stäfa zeigten sich die Vorteile der Leichtbauweise. Dank hohem Vorfertigungsgrad ging der Aufbau schnell und leise vor sich. Die darunterliegenden Gebäudeteile konnten weiterhin genutzt werden. Doch ganz ohne Hindernisse ging es trotzdem nicht.

Die grösste Herausforderung war der Abbruch. Der bestehende Attikaaufbau war aus massivem Beton. Entsprechend geräuschvoll musste der Roboter den Rückbau erledigen. Zur Entlastung der weiterhin tätigen Büroangestellten in den darunterliegenden Räumen wurden Zeitfenster vereinbart, in denen die Arbeit ruhte.

Leiser und schneller ging die Aufstockung vor sich. Ein Pneukran hievte die vorgefertigten, bereits mit Fenstern versehenen Holz-Systembauelemente auf das Dachgeschoss des dreistöckigen Geschäftsgebäudes in der Industriezone von Stäfa. Die Fassade wurde zur Angleichung an das bestehende Erscheinungsbild mit Vollkernplatten in dunklem Farbton gestaltet. Mit den hochwertigen Holz-Alu-Fenstern bildet sie eine optische Einheit.

Der neu gewonnene Büroraum mit einer Nettofläche von 490 Quadratmetern lässt sich flexibel unterteilen. Als Generalunternehmer konnte Häring den ganzen Umbau aus einer Hand anbieten. Der Vorteil für alle Beteiligten: wenige Schnittstellen und einfache Kommunikation.

Projekt Zürich
Bauherr GHI Immobilien AG
Architekt Martin Züger AG, Stäfa
Ausführung März bis November 2015